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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Trostbrief über die aus der Welt Geschiedenen.

15.

[Forts. v. [S. 242] ] Wohlan, hören wir noch auf die Trostworte Pauli1 an uns, welcher spricht: „Der Entschlafenen wegen trauert nicht wie andere, die Heiden, welche Gott nicht kennen.“ Höre auch auf den Prophet, welcher spricht: „Ist am Abend Weinen zu finden, so am Morgen Freude2.“ Wenn man euch darum Christ nennen soll, wenn ihr glaubt an die Auferstehung, so erhebt euch und schöpfet Trost aus den Trostworten der Propheten und Apostel; denn der Schmerz ist bei denen, die keine Hoffnung haben, nicht aber bei den Verständigen und Gläubigen, welche auf die Neubelebung (Erneuerung) aller Entschlafenen hoffen. Für den Christen bringt ja der Tod nicht den Untergang, sondern die Erneuerung zum ewigen Leben. Deswegen begleiten wir auch unsere Verstorbenen unter Psalmengesängen und Segenswünschen zum Leben, wie Weihegeschenke bringen wir sie Gott dar. Deshalb sollte der Christ der Verstorbenen wegen nicht trauern und weinen. Weinen mögen Juden, und Häretiker mögen allenfalls klagen; trauern und klagen mögen die Ungläubigen und Schismatiker insgesamt, denn ihrer ist es würdig, zu weinen und zu klagen, ihnen geziemt Wehruf und großer Jammer.

1: 1 Thess. 4, 12.
2: Ps. 29, 6 [Hebr. Ps. 30, 6].

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger