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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Über die Unterlassung freundschaftlicher Liebeserweise gegen die Feinde Gottes.

7.

[S. 210] 7. Warum werden wir mit Übeln von Fremden heimgesucht und mit den Sünden anderer verurteilt? Siehe, mag einer auch ganz reine Kleider haben, wird er nicht, je öfter er sich an solchen streift, die ganz und gar beschmutzt sind, an jenen sie beschmutzen und verderben? So muß auch der Heilige, wenn er mit Geizhälsen, Dieben und Leuten, die mit allerlei Sünden beschmutzt sind, Liebe und Freundschaft schließt, seine Heiligkeit verlieren durch den Schmutz der Unreinen.

Wenn jemand einen sieht in Siechtum, Fäulnis, und übelriechenden Wunden, an dessen Lager mag er nicht heran; wir aber verbinden uns mit Gottlosen, mit Ungetauften und Schismatikern, deren Sündenlast einen noch häßlicheren und ekelhafteren Geruch ausatmet als Siechtum und Fäulnis, der unsern Leib und unsere Seele beschmutzt und dem Untergange weiht, vom Reiche (Gottes) uns trennt, zur Beute Satans und der bösen Geister macht; sie fordern Christi Zorn heraus dadurch, daß sie in gottlosem Ehebette sich beflecken. Die (echten) Christen aber sind die, welche die Gebote Christi achten und sie beständig erfüllen.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger