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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Über die Unterlassung freundschaftlicher Liebeserweise gegen die Feinde Gottes.

2.

[Forts. v. [S. 206] ] Um wieviel schrecklicher muß dann aber erst das Feuer der Menge von Qualen sein, welche derer warten, welche die Befehle des Geistes und die Gebote Gottes verachten und mit den Feinden Gottes Freundschaft schließen, die doch immer den Heiligen Geist lästern und durch ihren gottlosen Wandel ihn betrüben, die nicht umkehren und keine Reue empfinden, sondern im gleichen Zustand immer beharren. Von ihnen müssen die, welche Gott dienen und Christus lieben (wollen), sich trennen nach dem Ausspruche Pauli1 der sagt: Wenn einer, der Bruder genannt wird, ein Ehebrecher oder Geizhals, oder Trunkenbold, oder Verleumder oder Räuber ist, mit einem solchen iß kein (nicht einmal) Brot, Bruder wurde nun (aber) der geheißen, der durch das Bad der Wiedergeburt (in der Geburt des Wassers) und durch die Teilnahme am heiligen Tische2 war erleuchtet worden. Wenn einer nun durch einen sündhaften Lebenswandel und verstockte Lasterhaftigkeit sich entweihte und die Unschuld der heiligen Taufe verlor und er von uns ausgeschlossen und geschieden wurde und vom heiligen christlichen Glauben oder wenn er sich durch gottlosen Ehebruch befleckt oder wenn er durch wüstes und schändliches Lager die Ehe entweihte, indem er nach Art des Schweines sich wälzte im Kot und Schmutz3, der sei verflucht und ausgeschlossen von der Liebe, Fürsorge und Freundschaft und wäre er auch Bruder oder Schwester oder Sohn oder Tochter. Nicht einmal Brot sollst du mit ihm essen, dafür, daß er sich abwandte von Christus, die Taufe verachtete und dem gottlosen Truge Satans vertraute.

1: 1 Kor. 5, 9–11.
2: Vgl. Joh. 2, 9. 1 Kor. 5, 11.
3: 2 Petr. 2, 22.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger