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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Über die sündhaften und dämonischen Schauspiele.

9.

Denn die Wohnung der bösen Geister sind die Theater; alle ausgelassenen, in Sängerinnen verliebten Weintrinker, die sich Ausschweifungen und Liebeslust ergeben, sündhaft und gottlos, lösen die Zügel der Zunge und den Verschluß ihres Mundes werfen sie weg, essen und schlemmen bei ausgesuchten (?)1 Speisen, und während ein übler Geruch aus ihrem Munde kommt, verbreitet sich auch viele Häßlichkeit. Und sie denken und sprechen alles, was der Satan will, ohne die schlimmen Pfeile Satans zu kennen. Wohl schlägt er sie, aber er beruhigt sie bei ihren Wunden und läßt sie nicht zur Erkenntnis kommen, damit wir sie nicht durch die Buße heilen. Deshalb ist er ein Dieb, nicht auf offener Straße geht er, so daß wir uns in acht nehmen, sondern heimlich und versteckt weidet er und ganz unerwartet bringt er einen dazu, die größten Gebote zu verachten und läßt [S. 190] das noch für gering erscheinen, damit wir nicht vorsichtig werden. Er weiß wohl, daß durch die Gebote wertlose und unnütze Worte2, Verleumdung3, und Gotteslästerung4 verboten sind.

1: hamadan mit Schmid statt des im Texte stehenden hamankam voraussetzend. Zwei Msk. haben hamangamayn = gemeinschaftlich.
2: Matth. 12, 36.
3: Luk. 3, 14.
4: Eph. 4, 31. Kol. 3, 6.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger