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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Über die Lasterhaftigkeit der Trinker.

2.

Wo in aller Welt gibt es eine so stumpfsinnige Unvernünftigkeit, und könnten sie nicht wissen, daß es ein großer Mangel ist für den Blinden, des Sonnenlichtes beraubt zu sein? Ist aber das schon ein Mangel, so muß man doch wissen, um wie vieles größer noch der Verlust und die (unerhörte?) Blindheit derer sein muß, die in Verfinsterung vom Licht der Gebote entfernt sind und die abgeirrt sind von der Weisheit der (hl.) Schriften und nicht imstande sind, das Böse vom Guten zu unterscheiden und herauszufinden, was zusammengehört. Darauf habe ich folgendes zu sagen: Wenn zwei giftige Schlangen jemandem in den Weg kommen und er hält eine derselben für giftig und weicht ihr aus, während er furchtlos sich der andern naht, die das gleiche schlimme tödliche Gift hat, so tötet sie ihn mit einem schmerzvollen Tode. Geradeso ergeht es jenen, welche [S. 179] auf eines der Gebote hören und es beobachten aus Furcht, während sie ein anderes, das dem ersteren gleich ist, verachten und sich darüber hinwegsetzen und sich dadurch ins bittere Verderben stürzen. Ja, damit richten sie sich zugrunde. Wir haben es ja von Paulus und ganz besonders von Christus gehört. Er sagt: „Die Diebe, Ehebrecher, Trunksüchtigen und Verleumder erben nicht das Reich Gottes1.“

1: 1 Kor. 6, 9. 10.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger