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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Rede über die kleinen Diebstähle, für welche man keine Buße tut.

7.

[Forts. v. [S. 169] ] Ja noch mehr versündigt sich eigentlich der, welcher gleichsam für ein Nichts das Gebot Gottes verachtet. Denn wer um einer Menge Goldes willen einen ermordet, könnte am Ende sagen, er sei durch das Gold verführt worden. Wer aber einer einzigen Münze wegen jemand ermordet, erhält noch größere Züchtigung. So wird auch der, der um kleiner Dinge willen die Gebote Gottes verachtet, unglücklich und elend und verdient harte Züchtigung. Noch verwerflicher (schlimmer) ist es, wenn man sich verfehlt gegen Familienangehörige und Freunde.(?) Auch ist es schlimmer, wenn jemand an sich selbst Hand anlegt, als wenn er einen Fremden ermordet; denn bei einem solchen ist derart die Leidenschaft entbrannt, daß er sich sogar an seinen Angehörigen und den ihm Nahestehenden verfehlt. Keiner sage darum: „Ich nehme es ja den Freunden, das schadet nichts.“ Nein, es ist Diebstahl, ja es ist sogar noch sündhafter, als wenn sie es einem Fremden entwendet hätten, denn sie versündigen sich an ihren Angehörigen und Geliebten; wie ich aber oben sagte, ist der Selbstmord noch schlimmer als die Ermordung von Fremden.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger