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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Über die Gehässigen und Rachgierigen.

13.

[S. 165] So achte denn niemand das furchtbare Laster der Rachsucht gering und niemand nehme eigenmächtig (für sich) Rache, vielmehr überlasse er es dem göttlichen Richter, denn: „Mein ist die Rache und ich will züchtigen, spricht der Herr1.“ Du aber sollst nie Böses mit Bösem vergelten; nein, wenn dein Feind hungert, so gib ihm Brot, wenn er dürstet, reiche ihm Wasser; das Böse will ich dann vergelten, spricht der Herr. Da nun einmal der Herr die Rache und die Vergeltung ist für die Schädiger und für die Beschädigten, so darf niemand eigenmächtig Rache nehmen und keine Strafe über den verhängen, der ihm Schaden zugefügt hat, denn eine solche Ungerechtigkeit übertrifft noch weit die Gottlosigkeit der Heiden. Von dieser sollen wir mit größter Vorsicht uns fernhalten, damit wir nicht mit Satan in den Abgrund des Verderbens stürzen und dort brennen müssen, damit wir nicht angeschmiedet werden an unlösbare Ketten und unaufhörlich gequält werden in der dunklen Finsternis.

1: Hebr. 10, 30. Deut. 32, 35.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger