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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Über den Charakter der Zornmütigen.

3.

Denn unablässig läßt sich dieser Dämon im Zorne hinreißen zum Neid und bestärkt den Menschen in seinem unversöhnlichen Rachegefühl, unaufhörlich sammelt er in sich den finsteren Groll und bewahrt seine Nacht über seinem Herzen. Wie nämlich die Schlangen ihr Gift beständig in sich tragen, so die Zornmütigen die Wut und Rachgier ihres Neides; auf alle werfen sie sich wie tolle Hunde und stechen wie Skorpionen und beißen wie die Schlangen; angefüllt sind sie mit Zornesgift und können nicht sofort gegeneinander friedlich werden; deswegen heißen sie ja Schlangen und Natterngezücht, weil sie unversöhnlich sind gegeneinander und unbeugsam. Jeder von ihnen macht viele Worte, um sich zu rechtfertigen, und um sich zu verteidigen, spinnt er die Fäden der Erzählungen fort und fort; vor allem bemüht er sich, seinem Nächsten großen Schaden zu [S. 153] stiften, indem er den Anschein erwecken will, dieser sei (äußerst) gefährlich.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger