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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Von den Verleumdern und der Enthaltung des Urteils über die Lehrer.

6.

Welchen Strafen müssen aber erst jene anheimfallen, die nicht nur ihre Brüder, sondern sogar ihre Lehrer und Priester verleumden. Ungerechte sind sie und voll großer Unwissenheit; ganz und gar stehen sie in Untertänigkeit beim Teufel. Denn er speit sein gottloses Gift aus, bis er sie in furchtbarer Bosheit verdirbt; wie er ja auch zuerst in der Wüste das Volk aufreizte, gegen Moses sich zu empören und sodann Gott zu verachten: so tat er es auch mit dem jüdischen Volke, das zuerst die Propheten mordete und hernach Christum tötete; so brachte (trieb) er auch Judas anfangs dahin, des Armen Geld zu entwenden, bis er später den Herrn verriet. So bringt er auch die Lästerzungen dahin, zuerst ihre (Nächsten) Mitbrüder zu verleumden, hernach [S. 140] die Lehrer und Priester: Die Beschimpfungen dieser treffen Gott selber nach dem Worte Christi1: „Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf und wer euch verachtet, der verachtet mich.“ Ist dem nun so, dann beleidigt, wer einen Priester oder Lehrer verleumdet, Christus.

1: Luk. 10, 16.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger