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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Vom Trost der Armen.

12.

[Forts. v. [S. 119] ] Dies lobt auch der Herr, denn er sagt: „Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich1.“ Wenn die Armut etwas (Schlimmes) Schlechtes wäre, hätte Christus nicht in allem die Armut gewählt. Er hätte ja in einer königlichen Stadt erscheinen, von einer Königstochter empfangen werden und im königlichen Palaste geboren werden können. Er trat aber in die Erscheinung von einer armen Jungfrau und wurde in einer armen Stadt geboren, wo er kein Haus und keinen Platz in der Herberge fand, sondern draußen vor der Stadt, wo sie kein Ruhebett und keine Wiege fand, in eine Höhle und in eine Krippe mußte sie (Maria) ihn legen, den Herrn aller Geschöpfe. Im Häuschen eines Zimmermanns ließ er sich ernähren, zu Fuß wanderte er umher. Ja er ging so weit in seiner Demut, daß er sogar seinen Jüngern die Füße wusch nach Art der Diener. Nach diesem Vorbild wählten alle, welche reich für den Himmel werden wollten, die Armut und Demut.

1: Matth. 5, 3.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger