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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Über das wohlgefällige und nicht wohlgefällige Gebet.

4.

[Forts. v. [S. 78] ] Darum müssen alle, die mit Sünden beladen sind, die von Leiden gequält, von Feinden verfolgt, von Schmerzen gepeinigt, ohne Unterlaß flehen und bitten in inständigem Gebet. Denn Menschen, die einmütigen Geistes (Sinnes) und mit aufrichtigem Glauben zu Gott beten und um Gutes beten, erhalten alles Erbetene, wie es unsere Vorväter erhalten haben. Sollte aber jemand einwenden: „Ich flehte und erhielt nichts, ich betete und empfing nichts“, so hast du nicht mit der Inständigkeit gebetet wie die Witwe vor dem ungerechten Richter1, oder wie der Freund, der mitten in der Nacht um Brote bat2; er erhielt sie nicht wegen der Freundschaft, sondern seines dringenden Bittens wegen. So erhielt auch Anna3, bekümmert in sich selbst, durch Tränen und inständiges Gebet den Samuel. So rief auch das Volk in den Tälern der Trauer unter Tränen zu Gott, und er erweckte ihnen auf die heißen Bitten und das Flehen hin den Gedeon4 und rettete Israel.

Wegen der Tränen und auf das Gebet hin wurden dem Ezechias noch weitere fünfzehn Lebensjahre hinzugefügt5. Darum wirst auch du erhört werden, wenn du ebenso unter Tränen und von ganzem Herzen zu Gott betest und nicht zweifelst.

1: Luk. 18, 2.
2: Luk. 11, 5 ff.
3: 1 Kön. 1, 2-20 [= 1. Samuel].
4: Richt. 6, 8.
5: Is. 38, 1 ff.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger