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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Unterweisung über die Tugendübung des Fastens.

9.

Andere gibt es wieder, die beeilen sich, sich zu waschen, zu salben, den Magen und Leib zu füllen durch vieles unmäßiges Essen und Trinken, wenn sie sich anschicken zu fasten; hernach aber gehen sie daran, zu fasten. Welchen Namen aber sollen wir solchen (Menschen) geben? Sollen wir sie Enthaltsame nennen, da sie doch Trunkenbolde sind? Nüchterne, da sie doch unmäßig sind im Essen? Abgetötet, während sie schwelgen im Genuß? Unmöglich kann man doch im Schmutz die Reinheit finden und durch die Sünden zur Gerechtigkeit kommen; noch erwirbt sich die Jungfräulichkeit jemand durch Unzucht oder durch Schwelgerei und Trunksucht die Heiligkeit des Fastens. Denn wenn jemand zuerst unkeusch war, so kann er hernach nicht keusch sein; ebensowenig wird einer zur Reinheit und zum Fasten sich ermannen, der zuvor ein Schlemmer und Wüstling war. Denn unmöglich ist es für den Unkeuschen, jungfräulich zu sein und für den, der dem Trunke sich ergibt, enthaltsam und abgetötet zu sein. Nur durch keusche Jungfräulichkeit erlangt man die Krone der Jungfräulichkeit und nicht (aber) durch Unzucht; den Lohn für das Fasten erlangt der Enthaltsame durch Fasten, nicht [S. 74] durch Trunksucht, Schlemmerei, Völlerei und Trinkgelage.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger