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Armenische Väter - Homilie über die Auferweckung des Lazarus

17.

„Jesus“, heißt es, „ging zum Grabe, wo Lazarus in einer Höhle beigesetzt war. Ein Stein war aufgestellt vor dem Eingang der Höhle.“ Die Alten hatten die Gewohnheit, mit Aufgebot vieler Mühe ihre Gräber zu befestigen, weil die Hoffnung auf die Auferstehung ihnen fernlag. Nur dieses Leben kannten sie, und diesen Tod der Bitterkeit. Sie hielten die Gräber für das Denkmal des Toten. Sie nannten dieses Denkmal Schirim (= Gedenkstein) und schreiben über seinen Eingang den Namen des Toten. Die Hoffnung auf die Auferstehung war ihnen allen verlorengegangen. Deshalb bequemte sich Moses auf Gottes Befehl widerwillig der Gewohnheit der Alten an: „Wenn ein Bruder ohne Nachkommen stirbt, so soll sein Bruder zur Frau des Verstorbenen eingehen, und seinem Bruder [S. 22] Nachkommenschaft erwecken.“ Das war ein Mittel zur Verlosung der Erbschaft des Landes. Nochmals tadelt er (sie) im Deuteronomium. Und die Israeliten bewahrten diese Gewohnheit am Grabe des Toten.

 

 

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Quellenangabe
Inhaltsverzeichnis
Einleitung zu Mambre Verzanogh, Homilie über die Auferweckung des Lazarus

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger