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Armenische Väter - Homilie über die Auferweckung des Lazarus

15.

[Forts. v. [S. 20] ] „Wo habt ihr ihn hingelegt?“ spricht er zu ihr. „Herr, komm und sieh!“ Noch wirkte er für die Erlösung der Menschen. Von Bethanien bis Bethabra sind es zweiundsiebzig Meilen. Aus solcher Ferne wußte er den Tod des Lazarus; nun in die Nähe gekommen und von Tränen überströmt im Schmerz der Trauer, weiß er nicht: „Wo habt ihr ihn hingelegt?“ Ihr habt ihn hingelegt, und ich nehme ihn lebendig auf. Mit der Bahre habt ihr ihn hingebracht, und ich werde ihn rufen mit (bloßer) Stimme. Doch wenn das so ist, wozu, o Herr, fragst du? Er war im Begriff ein göttliches Werk an diesem Orte zu wirken. Vielleicht war er beraubt in der menschlichen Natur? Denn vielmal ist vor ihren Augen die Offenbarung der himmlischen Gnade ergangen. Leiblicherweise sind unkörperliche Kräfte sichtbar geworden. Er allein besitzt zwei Wirkungsweisen. Deshalb beachtet er zumal die beiden Seiten. Nicht allein mit Fragen tut er (ihr) genug, sondern auch mit den Tränen sichert er (dies) Verhältnis, und nimmt von ihnen ein untrügliches Zeugnis.

 

 

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Quellenangabe
Inhaltsverzeichnis
Einleitung zu Mambre Verzanogh, Homilie über die Auferweckung des Lazarus

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger