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Dionysius Areopagita, ps. (geschrieben vor 476) - Schriften über "Göttliche Namen" (De divinis nominibus)
Zehntes Kapitel: Über den Allherrschenden, den Alten der Tage und hierbei auch über Äon und Zeit

§ 2.

Als „der Alte der Tage“ aber wird Gott gefeiert, weil er Äon und Zeit aller Dinge und hinwieder vor Tagen und Äon und Zeit ist. Und doch muß man ihn gottgeziemend Zeit, Tag, Moment und Äon nennen, insofern er in jeder Bewegung unveränderlich und unbewegt ist, bei der immerwährenden Bewegung in sich verbleibt und Urheber von Äon, Zeit und Tagen ist. Deshalb erscheint er in den heiligen Theophanien der mystischen Gesichte sowohl grau von Haaren als in jugendlicher Gestalt gebildet. Das eine bedeutet sein Alter und Sein von Anbeginn, das Jugendliche dagegen deutet auf den nie Alternden. Oder es lehren die beiden Erscheinungsweisen, daß er von Anbeginn durch alle Zeiten hindurch bis zu Ende voranschreitet, oder, wie unser göttlicher Weihespender sagt, beides offenbart das göttliche Altehrwürdige, so daß die Gestalt des Älteren das Erste (Früheste) der Zeit nach, die des Jüngeren das Ursprünglichere im Reich der Zahl bedeutet. Denn die Einheit und die nächst um die Einheit geordneten Zahlen sind ursprünglicher als die weiter hinaus entwickelten.

 

 

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Dionysius Aeropagita über heilige Namen
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger