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Dionysius Areopagita, ps. (geschrieben vor 476) - Kirchliche Hierarchie (De ecclesiastica hierarchia)
5. Kapitel: Über die priesterlichen [Rangstufen, Gewalten und Tätigkeiten und die entsprechenden] Konsekrationen
III. Betrachtng

§ 3.

Die mystische Bedeutung der Handauflegung durch den Bischof lehrt erstens, daß die Ordinierten unter Gottes Schutz und Fürsorge stehen, zweitens, daß sie in ihrer priesterlichen Wirksamkeit gehorsam der Leitung Gottes folgen müssen.

Die Auflegung der Hand des Hierarchen zeigt einerseits den Schutz des Weiheurhebers (Gottes), unter welchem die Geweihten als heilige Söhne väterlich geliebt wandeln, ein Schutz, der ihnen selbst priesterliche Tugenden und Gewalten verleiht, die feindlichen Mächte dagegen von ihnen verscheucht. Andrerseits lehrt auch diese Zeremonie die Geweihten, alle priesterliche Tätigkeit gleichsam unmittelbar unter Gottes Befehl zu üben und ihn allenthalben zum Führer in ihrem Tun und Handeln zu nehmen.

 

 

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Vorbemerkung
Einleitung zur Himmlischen und Kirchlichen Hierarchie
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6. Kapitel: Über die ...
7. Kapitel: Über die ...
Epilog

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger