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Dionysius Areopagita, ps. (geschrieben vor 476) - Kirchliche Hierarchie (De ecclesiastica hierarchia)
2. Kapitel: Über den Taufritus

II. Das Sakrament der Taufe

§ 1.

Der Seeleneifer des Hierarchen verkündet den Menschen die frohe Botschaft von der Menschwerdung [S. 103] Christi und unserer Bestimmung, Kinder Gottes zu werden und mit ihm auf das innigste verähnlicht und vereinigt zu sein.

Der Wunsch des Hierarchen ist, daß alle durch die individuelle Verähnlichung mit Gott gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen1. Deshalb verkündet er allen die wahrhaft „frohe Botschaft“, daß Gott infolge der ihm von Natur aus eigenen Güte gegen die Menschen auf Erden gnädig ist und in seiner Menschenfreundlichkeit sich gewürdigt hat, selbst zu uns zu kommen und daß er durch das Einswerden mit ihnen das Geeinte nach Art des Feuers sich verähnlicht, je nachdem das Geeinte die Tauglichkeit für die Vergöttlichung besitzt. Denn allen, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blute und nicht aus Fleischeswillen sondern aus Gott geboren wurden2.

1: 1. Timoth. 2, 4.
2: Joh. 1, 12.

 

 

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Einleitung zur Himmlischen und Kirchlichen Hierarchie
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger