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Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas
III. Gleichnisse
Sechstes Gleichnis.

4. Kap. In welchem Verhältnis steht die Dauer der Strafe zur Dauer der Lust?

1. Ich sprach zu ihm: „Herr, erkläre mir auch noch folgendes.“ „Wonach willst du fragen?“ „Ob die, o Herr, welche in Täuschung und Üppigkeit gelebt haben, ebenso lange gestraft werden, als jenes üppige und verführerische Leben dauerte?“ „Gleich lang währt ihre Strafe.“ 2. [„Gar wenig werden sie gestraft, o Herr;] sie sollten siebenfach gestraft werden, die in solcher Üppigkeit leben und Gott vergessen.“ 3. „Du bist töricht und kennst den [S. 244] Wert der Strafe nicht“, sagte er mir. „Wenn ich es wüsste, o Herr, hätte ich dich nicht um Aufklärung angegangen.“ „So höre den Wert beider. 4. Die Zeit der Schwelgerei und Täuschung ist eine Stunde; die Stunde der Strafe aber hat einen Wert von dreißig Tagen. Wenn also einer einen Tag lang in verlockender Schwelgerei lebt und seine Strafe einen Tag dauert, so hat der Tag der Strafe den Wert eines ganzen Jahres. Es wird also einer so viele Jahre gestraft, als er Tage in Schwelgerei gelebt hat. Du siehst also, dass die Zeit der Üppigkeit und Täuschung sehr kurz, die der Strafe und Züchtigung aber lang ist.“

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger