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Hilarius von Poitiers († 367) - Über die Synoden oder über den Glauben der Orientalen.

Achtundfünfzigstes Hauptstück.

Allen Geschöpfen hat der Wille Gottes ihre Substanz gegeben; dem Sohne aber hat die vollkommene Geburt aus der keiner Leiden fähigen und nicht gebornen Substanz die Natur gegeben. Denn alle Dinge sind so geschaffen worden, wie Gott wollte, daß sie seyn sollten; der Sohn aber, aus Gott geboren, hat diejenigen Eigenschaften erhalten, welche Gott hat. Und die Natur hat keine ihr ungleiche Natur hervorgebracht; sondern der aus der Substanz Gottes Gezeugte hat eine dem Ursprunge seiner Natur, und nicht den Geschöpfen des Willens, entsprechende Wesenheit erhalten.

XXV. „Wenn Jemand behauptet, der Sohn sey, ohne daß es der Vater wollte, geboren worden; so sey er verflucht. Denn der Vater hat nicht aus Zwang, oder aus natürlicher Nothwendigkeit, da er nicht wollte, den Sohn [S. 10] gezeugt; sondern er hat ihn, sobald er wollte, ohne Zeit und ohne Nöthigung aus sich gezeugt.“

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger