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Hilarius von Poitiers († 367) - Über die Synoden oder über den Glauben der Orientalen.

Vierunddreißigstes Hauptstück.

„Wir, glauben an Einen Gott Vater, allmächtigen Schöpfer und Werkmeister aller Dinge, von dem alle Vaterschaft im Himmel und auf Erden den Namen hat. Wir glauben auch an seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn Jesum Christum, welcher vor allen Zeiten aus dem Vater gezeugt ward, den Gott aus Gott, das Licht aus dem Lichte, durch welchen Alles gemacht ist, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare; [S. 382] welcher das Wort, die Weisheit, das Leben und das wahre Licht ist; und welcher in den jüngsten Tagen um unsertwillen Fleisch geworden, und geboren worden ist aus der heiligen Jungfrau, welcher gekreuziget worden, gestorben, begraben worden, und auferstanden ist von den Todten, am dritten Tage, und aufgenommen wurde in den Himmel, und sitzet zur Rechten des Vaters, und kommen wird zu richten die Lebendigen und die Todten, und zu vergelten einem Jeden nach seinen Werken; dessen Reich ohne Ende fortdauert in die unermeßliche Ewigkeit. Denn er sitzet zur Rechten des Vaters nicht nur in dieser Zeit, sondern auch in der zukünftigen. Wir glauben auch an den heiligen Geist, das heißt, an den Tröster, den er verheißen und den Aposteln nach seiner Rückkehr in die Himmel gesendet hat, sie zu lehren und an Alles zu erinnern, durch welchen auch die Seelen derer, die aufrichtig an ihn glauben, geheiliget werden.

Diejenigen aber, welche sagen, der Sohn Gottes sey aus Nichts, oder aus einer andern Substanz, und nicht aus Gott, und daß einmal eine Zeit oder ein Jahrhundert war, wo er nicht war, diese erkennt die heilige und katholische Kirche als Abtrünnige. Eben so belegt die heilige und katholische Kirche auch diejenigen mit dem Fluche, welche sagen, es gebe drei Götter, oder Christus, sey nicht Gott und nicht von Ewigkeit, und er sey nicht Christus, noch Gottes Sohn; oder der nämliche sey Vater und Sohn und heiliger Geist, oder der Sohn sey nicht geboren; oder der Vater habe den Sohn weder aus Absicht, noch mit Willen gezeugt.“
[S. 383]

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger