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Hilarius von Poitiers († 367) - Erstes Schreiben des heiligen Hilarius an Konstantius Augustus.

Drittes Hauptstück.

Es verbreite Niemand aus Verkehrtheit oder Haß boshafte Gerüchte; wahrlich, es ist nicht nur keine Empörung, sondern nicht einmal erbittertes Murren zu befürchten. Ueber- [S. 269] all herrscht Ruhe und Ehrfurcht. Und nun hören diejenigen, welche durch die verderbliche Lehre der Arianer angesteckt und verunreiniget sind, nicht auf, mit verruchtem Munde und irreligiösem Sinne die Reinheit der Evangelien zu verderben, und das wahre Glaubensbekenntniß der Apostel zu verfälschen. Sie verstehen die göttlichen Propheten nicht. Listig und verschmitzt gebrauchen sie einen Kunstgriff, diesen nämlich, daß sie die verhehlte gefährliche Ansteckung durch den Deckmantel ausgesuchter Worte verhüllen, und das verderbliche Gift nicht eher ausgießen, als bis sie unbefangene und schuldlose Menschen unter dem Vorwande des christlichen Namens ergriffen und verstrickt, und sie, damit nicht sie allein zu Grunde gehen, zu Mitschuldigen ihres schrecklichen Verbrechens gemacht haben.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger