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Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas
III. Gleichnisse
Fünftes Gleichnis.

6. Kap. Warum der Sohn Gottes im Gleichnis die Rolle des Arbeiters hat.

1. „Höre! Der Sohn Gottes tritt [nicht] in der [S. 239] Rolle eines Knechtes auf, sondern in großer Macht und Herrlichkeit.“ „Wieso, Herr? das verstehe ich nicht.“ 2. „Wenn Gott den Weinberg pflanzte, so will das heißen, er hat das Volk erschaffen und hat es seinem Sohne übergeben; und der Sohn setzte die Engel über sie zu ihrem Schutze; und er selbst hat ihre Sünden getilgt, indem er sich sehr abmühte und viele Arbeit auf sich nahm; denn kein Weinberg kann umgegraben werden ohne viel Arbeit oder Mühe. 3. Dadurch, dass er nun selbst die Sünden des Volkes tilgte, zeigte er ihnen die Pfade des Lebens, indem er ihnen das Gesetz gab, das er von seinem Vater empfangen hatte. 4. [Du siehst, dass er selbst der Herr ist über das Volk, da er alle Gewalt von seinem Vater empfangen hat,] dass aber der Herr zur Beratung über die Erbschaft des Knechtes seinen Sohn und die ruhmvollen Engel beigezogen hat, darüber höre: 5. Den Heiligen Geist, der schon vorher da war und der jegliches Ding erschaffen hat, verpflanzte Gott in einen Leib, den er wollte. Dieser Leib nun, in dem der Heilige Geist wohnte, diente dem Geiste gut durch einen Wandel in Heiligkeit und Reinheit, da er gar nie den Geist befleckte. 6. Der Leib nun führte einen guten Wandel, duldete und arbeitete mit dem Geiste in allen Stücken, wandelte kräftig und männlich, deshalb erwählte ihn (der Herr) zum Genossen des Heiligen Geistes; [Gott] hatte nämlich Wohlgefallen an dem Wandel dieses Leibes, weil er sich mit dieser Welt nicht befleckte, da er den Heiligen Geist besaß. 7. Als Ratgeber zog er seinen Sohn und die herrlichen Engel bei, auf dass auch dieser Leib, der dem Geiste ohne Tadel gedient hatte, eine Wohnstätte habe und dass es nicht scheine, als sei er des Lohnes [für seinen Dienst verlustig gegangen; denn jeder Leib wird seinen Lohn erhalten], wenn er unbefleckt und makellos erfunden wird, er, in dem der Heilige Geist seine Wohnung hatte. 8. Damit hast du auch die Erklärung dieses Gleichnisses.“

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger