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Rufin von Aquileia (345–411/412) - Kommentar zum apostolischen Glaubensbekenntnis (Expositio Symboli)

14.

Es leidet also Christus im Fleische nicht zu irgend welchem Schaden oder Schimpf der Gottheit, sondern um durch die Schwäche des Fleisches das Heil zu bewirken, stieg die göttliche Natur durch das Fleisch hinab in den Tod, [S. 48] nicht damit sie nach dem Gesetze der Sterblichen vom Tode festgehalten würde, sondern um in der Auferstehung durch sich selbst des Todes Thore zu eröffnen. Es verhält sich Dieß, wie wenn ein König zum Gefängnisse geht, eintritt in dasselbe und die Thüren öffnet, die Ketten löst, Bande, Riegel und Schranken entfernt und die Gefesselten zur Freiheit herausführt und Diejenigen, welche in Finsterniß und Todesschatten saßen, dem Licht und Leben wiedergibt. Man sagt dann zwar, der König sei im Gefängnisse gewesen, aber nicht in der Lage wie die Übrigen, die im Gefängnisse festgehalten wurden, sondern jene waren daselbst, um Strafen abzubüßen, dieser, um solche nachzulassen.

 

 

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Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Rufin's Leben und Schriften.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger