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Makarius, ps./ Symeon von Mesopotamien (4. Jhd.) - Fünfzig geistliche Homilien

33. Homilie.

1.

[S. 274] Unablässig und aufmerksam muß man „zu Gott beten“1.

Unser Gebet darf nicht in körperlichen Gewohnheitsformen, in angewohntem Schreien oder in gewohnheitsmäßigem Schweigen oder Kniebeugen aufgehen. Wir müssen vielmehr nüchtern, aufmerksamen Sinnes Gott erwarten, bis er kommt und die Seele in all ihren Ausgängen, ihren Stegen und Sinnesorganen heimsucht. Da mögen wir dann, wenn es sich paßt, schweigen und, wenn es sich schickt, laut rufen und schreien beim Beten, wenn nur der Geist in Gott befestigt ist. Wenn der Leib ein Werk vollbringt, so obliegt er ihm ganz und gar und beschäftigt sich nur mit ihm und alle seine Glieder unterstützen sich gegenseitig. So soll auch die Seele ganz und gar ins Gebet und die Liebe zum Herrn versenkt sein, sich nicht von den Gedanken hin und her treiben und tragen lassen, sondern sich mit ganzer Zuversicht Christus hingeben.

1: 1 Kor. 11, 13.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger