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Makarius, ps./ Symeon von Mesopotamien (4. Jhd.) - Fünfzig geistliche Homilien
32. Homilie.

9.

Wie ein Weib, das mit einem Manne verlobt ist, all seinen Besitz und seine ganze Mitgift aus großer Liebe hergibt, in die Hände des Mannes legt und spricht: [S. 272] Nichts gehört [fürderhin] mir, was ich habe, ist dein; die Mitgift ist dein, meine Seele und mein Leib ist dein, so macht es auch die weise, jungfräuliche Seele gegenüber dem Herrn, die Genossin seines Heiligen Geistes. Allein wie er nach seiner Ankunft auf Erden gelitten hat und gekreuzigt worden ist, so mußt auch du mit ihm leiden. Denn hast du einmal die Welt verlassen und angefangen, Gott zu suchen und zu unterscheiden, so mußt du kämpfen gegen deine Natur, wider die alten Sitten und die dir angeborene Gewohnheit. Und im Kampfe wider die Gewohnheit findest du Gedanken, die dir widerstreben und deinen Geist bekämpfen. Es ziehen und reißen dich die Gedanken [wieder] fort in die Welt, die du verlassen hast. Dann beginnst du den Kampf und Krieg, stellst Gedanken gegen Gedanken, Sinn gegen Sinn, Seele gegen Seele, Geist gegen Geist auf. Übrigens ist hier auch die ewige Seele dabei.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger