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Makarius, ps./ Symeon von Mesopotamien (4. Jhd.) - Fünfzig geistliche Homilien
30. Homilie.

2.

So hat auch unser Herr Jesus Christus in seiner Sorge für des Menschen Heil von Anbeginn durch die Väter, die Patriarchen, durch das Gesetz und die Propheten alle möglichen Veranstaltungen getroffen und allen Eifer angewendet. Zuletzt kam er sogar selbst und litt, des Kreuzes Schmach nicht achtend, den Tod. Und all sein Mühen und Streben hatte den Zweck, aus [S. 256] sich selbst, aus seiner Natur Geisteskinder zu zeugen. Denn „von oben her“ aus seiner Gottheit sollten sie „geboren werden“1. So war es sein Willensbeschluß. Die Väter, die keine Kinder haben, sind betrübt. Der Herr, der das Menschengeschlecht wie sein eigenes Bild liebt, wollte sie (= die Menschen) aus seinem eigenen, göttlichen Samen erzeugen. Sträuben sich nun manche gegen eine solche Zeugung und eine Geburt aus dem Schoße des göttlichen Geistes, so empfindet Christus, der ja zu ihrer Errettung litt und duldete, darob große Betrübnis.

1: Joh. 3, 3. 7.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger