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Makarius, ps./ Symeon von Mesopotamien (4. Jhd.) - Fünfzig geistliche Homilien
26. Homilie.

5.

[Forts. v. [S. 214] ] Frage: Wenn jemand die göttliche Kraft in sich aufgenommen hat und zum Teil umgewandelt ist, verbleibt er da noch in seiner Natur?

Antwort: Damit der Wille auch nach dem Empfang der Gnade hinsichtlich seiner Neigung und Übereinstimmung sich bewähren könne, darum bleibt die Natur die gleiche. Der Harte [bleibt] hart, der Milde mild. Zuweilen wird ein unwissender Mensch geistig wiedergeboren und in einen Weisen umgewandelt und verborgene Geheimnisse werden ihm geoffenbart. Und doch ist er seiner Natur nach ein Unwissender. Ein anderer ist von Natur aus rauh. Er weiht seinen Willen dem göttlichen Dienste und Gott nimmt ihn auf. Seine Natur bleibt rauh und dennoch hat Gott an ihm sein Wohlgefallen. Ein anderer hat gefällige Manieren, ist anständig und liebenswürdig. Er gibt sich Gott hin und der Herr nimmt ihn auf. Beharrt er jedoch nicht in den guten Werken1, so hat er an ihm kein Wohlgefallen. Es kann sich eben die ganze Adamsnatur zum Guten und zum Bösen wenden. Sie ist empfänglich für das Böse, aber, wenn sie will, kann sie es unterlassen.

1: Herm. Past. Mand. IV, 1, 9: ἐν τοῖς τοιούτοις ἔργοις ἐμμένειν [en tois toioutois ergois emmenein].

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger