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Makarius, ps./ Symeon von Mesopotamien (4. Jhd.) - Fünfzig geistliche Homilien
20. Homilie.

5.

[Forts. v. [S. 188] ] So sehr also ward der Mensch verwundet, daß ihn niemand mehr heilen konnte als nur der Herr. Diesem allein ist es möglich. Er selbst ist gekommen, hat die Sünde der Welt hinweggenommen1, d. h. er hat die unreine Gedankenquelle der Seele vertrocknet. Denn gleich wie jenes blutflüssige Weib, trotzdem es all sein Vermögen den Ärzten gegeben, von keinem derselben Hilfe erlangte2, bis es dem Herrn sich nahte und in wahrhaftem Glauben den Saum seines Kleides berührte, und [wie] sie daraufhin sogleich Heilung verspürte und der Blutfluß aufhörte, so konnte die Seele, der im Anfange die unheilbare Wunde böser Leidenschaften geschlagen ward, keiner von den Gerechten oder Vätern, von den Propheten oder Patriarchen heilen.

1: Vgl. Joh. 1, 29.
2: Mark. 5, 26; Luk. 8, 43.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger