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Makarius, ps./ Symeon von Mesopotamien (4. Jhd.) - Fünfzig geistliche Homilien
20. Homilie.

4.

Ferner: Gleichwie das blutflüssige Weib, das wahrhaft glaubte und den Saum vom Kleide des Herrn berührte1, sogleich Heilung erlangte und der Fluß der [S. 188] unreinen Blutquelle vertrocknete, so erlangt jede Seele, welche die unheilbare Wunde der Sünde, die Quelle unreiner und schlechter Gedanken, in sich trägt, wenn sie sich Christus naht und in wahrhaftem Glauben bittet, Heilung und Rettung von der unheilbaren Quelle der Leidenschaften, es vertrocknet und versiegt jene Quelle, welche die unreinen Gedanken hervorsprudelte, einzig und allein durch die Kraft Jesu. Denn kein anderer kann diese Wunde heilen. Darauf hat der Feind bei Adams Fehltritt hingearbeitet, daß er den „inneren Menschen“, den führenden und gottschauenden Geist verwundete und verfinsterte. Fortan schauten seine Augen auf das Böse und die Leidenschaften, für die himmlischen Güter jedoch blieben sie verschlossen.

1: Matth. 9, 20; Mark. 5, 25 ff.; Luk. 8, 43 ff.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger