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Makarius, ps./ Symeon von Mesopotamien (4. Jhd.) - Fünfzig geistliche Homilien
20. Homilie.

3.

[Forts. v. [S. 187] ] Stellt sich jemand nur auf seine eigene Gerechtigkeit und Erlösung, so ist vergeblich und eitel sein Mühen. Denn am jüngsten Tage kommt es auf, daß alle seine vermeintliche Gerechtigkeit wie das Tuch einer Blutflüssigen war, wie der Prophet Isaias sagt:„All unsere Gerechtigkeit ward gleich dem Tuch einer Blutflüssigen“1. Darum wollen wir Bitten und Flehen zu Gott richten, daß wir das Gewand des Heiles, unsern „Herrn Jesus Christus“, das unaussprechliche Licht, anziehen. Die Seelen, die ihn tragen (= angezogen haben), werden nicht mehr entkleidet werden in Ewigkeit. Im Gegenteil, bei der Auferstehung werden auch ihre Leiber in der Lichtherrlichkeit erglänzen, womit jetzt schon die gläubigen, edlen Seelen bekleidet sind, wie der Apostel sagt: „Der Christus von den Toten auferweckte, wird auch unsere sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in uns wohnt“2. Preis seiner unaussprechlichen Erbarmung und seiner unbeschreiblichen Barmherzigkeit!

1: [Is.] 64, 6 [hebr. 64, 5].
2: Röm. 8, 11.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger