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Makarius, ps./ Symeon von Mesopotamien (4. Jhd.) - Fünfzig geistliche Homilien
15. Homilie.

34.

[Forts. v. [S. 140] ] Du siehst, daß das Gewissen solche Gedanken, die der Sünde gehorchen, nicht beurteilt, sondern sofort überführt. Es lügt nicht. Denn was es sagt, bezeugt es „am Gerichtstage“ im Angesichte Gottes. Es ist gleichsam ein beständiger Tadler. Wenn Wagen, Zügel, die Tiere und das ganze Zubehör unter der Gewalt eines Lenkers stehen, so fährt er, wann er will, in schärfstem Laufe auf dem Wagen, und wann er will, hält er ihn an. Ferner, wohin immer er ihn wenden will, dahin geht er. Der ganze Wagen steht also in der Gewalt des Lenkers. So hat auch das Herz viele natürliche Gedanken, die mit ihm verbunden sind, aber der Verstand und das Gewissen sind es, die das Herz tadeln und leiten und die natürlichen, im Herzen aufsteigenden Gedanken aus dem Schlafe wecken. Denn viele Glieder hat die Seele, wenn sie auch nur eine ist.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger