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Makarius, ps./ Symeon von Mesopotamien (4. Jhd.) - Fünfzig geistliche Homilien
8. Homilie.

2.

Frage: Gelangt man immer soweit?

Antwort: Die Gnade ist unablässig [mit dem Menschen] zusammen, sie ist in ihm festgewurzelt und er ist von ihr durchsäuert von zarter Jugend an. Sie ist ihm gleichsam zur zweiten Natur geworden, sie und der Mensch bilden zusammen gleichsam nur ein Wesen. Auf mannigfache Weise aber ordnet sie den Menschen, wie sie will, zu seinem Nutzen. Bald brennt und flammt das Feuer stärker, bald etwas schwächer und milder. Auch das Licht brennt und leuchtet zeitweise heller, dann aber tritt es zurück und erscheint matt. So wird [S. 72] auch die Lampe [der Gnade], die, einmal angezündet, immerfort brennt und leuchtet, von der Liebe Gottes getränkt, noch mehr entflammt. Dann aber läßt sie wiederum gemäß [göttlicher] Anordnung das Licht, obgleich es da ist, schwächer erstrahlen.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger