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Makarius, ps./ Symeon von Mesopotamien (4. Jhd.) - Fünfzig geistliche Homilien
4. Homilie.

3.

Ebenso muß auch die Seele, welche die Hülle des Leibes wie ein schönes Gewand trägt, die mit ihrem Unterscheidungsglied die ganze Seele samt dem Leibe lenkt, wenn sie durch die Sträucher und Dornen des Lebens, durch Schmutz, Feuer und Abgründe d. h. durch die Begierden und Lüste und die übrigen Torheiten dieser Welt wandelt, allenthalben nüchtern und mannhaft, eifrig und aufmerksam sich selbst und das Gewand des Leibes zusammenhalten und schützen, auf daß es nicht etwa von den Sträuchern und Dornen der Welt, von irdischen Sorgen, Geschäften und Zerstreuungen zerrissen und vom Feuer der Begierlichkeit verbrannt werde. Gleichsam eingehüllt wendet sie das Auge weg, daß es nichts Böses sehe, ebenso wendet sie das Ohr weg, daß es nicht auf Verleumdungen höre, der Zunge wehrt sie, daß sie nichts Eitles spreche, Hände und Füße hält sie vor schlechten Beschäftigungen zurück. Es besitzt nämlich die Seele einen Willen, um die Glieder des Leibes abzuhalten und zu hindern, Schlechtes zu sehen, [S. 22] Schlimmes und Schändliches zu hören, Unziemendes zu reden und sich mit weltlichen, verderblichen Dingen zu beschäftigen1.

1: Stiglmayr (Sachliches und Sprachliches b. Mak. S. 27) bezeichnet als Quelle, die hier dem Verfasser für seine breite Schilderung zum Vorbild diente, Gregor von Nyssa (De vita Moys. Migne, P. G. XLIV 356 D f.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger