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Hieronymus († 420) - Briefe
III.a. Polemisch-apologetische Briefe: In eigener Sache
45. An Asella

7.

Grüße Paula und Eustochium, die in Christo die Meinigen sind, mag es der Welt passen oder nicht! Grüße Deine Mutter Albina, die Schwestern Marcella, 1 [S. 110] auch Marcellina 2 und die fromme Felicitas! 3 Sage ihnen: „Wir alle werden einmal zusammen vor dem Richterstuhl Christi stehen.“ 4 Da wird klar werden, wie jeder gelebt hat. Gedenke mein, Du Vorbild der Reinheit, Du Zierde der Jungfrauen! Besänftige durch Dein Gebet des Meeres Fluten!

1: Das verwandtschaftliche Verhältnis der drei Frauen Albina, Marcella und Asella ist strittig. Die Existenz einer zweiten Marcella, die Hieronymus sonst nie erwähnt, steht und fällt mit der Lesart „sorores Marcellas“, die Hilberg gegen die bisher gebräuchliche „sororem Marcellam“ vertritt. Es könnte sich dann nur um die ep. 24, 4 ad Marcellam genannte jungfräuliche Schwester Asellas handeln, falls man nicht an ein entfernteres verwandtschaftliches Verhältnis denken will. — Albina war Marcellas Mutter. War sie auch Asellas Mutter? Dagegen spricht, daß ep. 32, 2 ad Marcellam nur Albina gegrüßt wird, ferner daß ep. 24, 4 nur eine jungfräuliche Schwester Asellas erwähnt wird, während Marcella Witwe war. Dafür spricht, daß im vorliegenden Briefe Albina Mutter und Marcella Schwester Asellas genannt wird. Freilich konnte sie auch als Mutter im weiteren Sinne gedacht sein. So nennt sie Hieronymus seine Mutter im bereits zitierten Brief an Marcella (ep. 32, 2). Auch nennt er daselbst (ep. 32, 1) Paula Marcellas Schwester, ohne daß damit mehr als eine entfernte Verwandtschaft angedeutet wird. Der stärkste Beweis für ein natürliches schwesterliches Verhältnis der beiden Frauen läge in der Bestätigung durch Palladius, der 405 in Rom die Gastfreundschaft der jüngeren Melania genoß (vgl. Palladias, Hist. Laus. 61; BKV V 430). Mit ihm geht von den Neueren Rauschen (Jahrbücher der christlichen Kirche. Freiburg 1897, 191), während Grützmacher (I 268) und Cavallera I 119) sich mehr ablehnend verhalten.
2: Wahrscheinlich die Schwester des hl. Ambrosius, welche in Rom unter Papst Liberius (352—366) sich dem jungfräulichen Stande weihte.
3: Weiter nicht bekannt.
4: Röm. 14, 10.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger