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Cyrillus von Alexandrien († 444) - Gegen diejenigen, welche nicht zugeben wollen, dass die heilige Jungfrau Gottesgebärerin ist [Alte Version] (Adversus nolentes confiteri sanctam virginem esse Deiparam)

6.

Aber wir, die wir ihre Reden von so großem Unverstande und Unsinn voll sehen und gleichsam im Schlaf und Rausch von ihnen gesprochen, werden gemäß dem Ausspruche des Heilandes zu ihnen sagen: 1 „Ihr irret, da ihr weder die Schrift kennet noch die Macht Gottes.“ Darum werdet nüchtern, wie es Recht ist, und sündiget nicht, die ihr so sehr krank seid an Unkenntniß Gottes! Indem wir dagegen recht, und wie es vorher erläutert wurde, die Herrlichkeit der Einigung denken und anerkennen, daß Dieser immer Gott sei, zuletzt aber auch Mensch wurden so jedoch, daß seine Gottheit unverwandelt und unverändert blieb, wollen wir glauben, daß er auch damals beim Auszug aus Ägypten Israels Heiland war, und daß er zwar immer Wort des Vaters und Licht und Abglanz ist und die Macht der göttlichen Herrlichkeit hat, weßhalb er auch zu dem seligen Moses sprach: 2 „Ich bin der Seiende“ und: 3 „Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs,“ daß er aber die Benennung Sohn annahm, da er Mensch wurde, der Einigung wegen und weil er selbst als Mensch geboren wurde, aber nicht in einem Menschen gewohnt hat, und daß er folgerichtig damals und jetzt unter dem Namen Jesus Christus von der heiligen Schrift verherrlicht wird.

1: Matth. 22, 29.
2: Exod. 3, 14.
3: Das. 6.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger