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Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas
III. Gleichnisse

Drittes Gleichnis.

Drittes Gleichnis. Gerechte und Sünder unterscheiden sich in ihrem äußeren Leben nicht viel.

1. Er zeigte mir viele Bäume, die keine Blätter hatten, sondern geradezu dürr zu sein schienen; alle waren einander ähnlich. Und er sagte zu mir: „Siehst du diese Bäume?“ „Ja, Herr, ich sehe, dass sie einander gleichen und dürr sind.“ Da antwortete er mir: „Die Bäume, die du hier siehst, das sind die Menschen, die in dieser Welt leben.“ 2. „Warum, o Herr“, entgegnete ich, „sind sie wie dürr und einander ähnlich?“ „Weil weder die Gerechten noch die Sünder in dieser Welt auffallen, sondern einander ähnlich sind. Denn für die Gerechten ist diese Welt ein Winter, und man erkennt sie nicht, da sie unter den Sündern wohnen. 3. Wie nämlich im Winter die Bäume ihr Laub abwerfen und einander gleichen, so dass man nicht sieht, welche dürr sind und welche Leben haben, so unterscheiden sich in dieser Welt die Gerechten nicht von den Sündern, sondern alle gleichen einander.“

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger