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Cassian († 430/35) - Von den Einrichtungen der Klöster (De institutis coenobiorum et de octo principalium vitiorum remediis)
Erstes Buch: Von der Kleidung der Mönche.

8. Das Ziegenfell.

[Forts. v. [S. 23] ] Als letztes Kleidungsstück ist zu erwähnen das Ziegenfell, welches „melotes vel pera“ genannt wird, und ausserdem noch ein Stab. Solches tragen sie, um die Begründer des Klosterlebens im alten Bunde nachzuahmen. Von diesen sagt bekanntlich der Apostel: „Sie wandelten umher in Ziegenfellen, arm, bedrängt, verunglimpft; die Welt war ihrer nicht werth; sie irrten umher in den Einöden, in Gebirgen und Schluchten, in den Höhlen der Erde.“1 Dieses Gewand aus Ziegenfell bedeutet, daß sie ihre Glieder gegen alle fleischlichen Lüste abtödten und mit dem höchsten Ernste sich in der Tugend befestigen sollen, und daß Nichts mehr von dem Ungestüm und der Leidenschaft der Jugend und der früheren Wankelmüthigkeit an ihrem Leibe Platz haben darf.

1: Hebr. 11, 37.

 

 

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. . 3. Das Mönchsgewand.
. . 4. Die Kapuze (cucullus) ...
. . 5. Das Untergewand ...
. . 6. Die Armschnüren ...
. . 7. Das Schultergewand ...
. . 8. Das Ziegenfell.
. . 9. Der Stab.
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger