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Athanasius (295-373) - Des hl. Athanasius Schutzschrift an Kaiser Constantius (Apologia ad Constantium)

8.

Daß ich also der Freund eines solchen Mannes geworden sei, glaubte der Verleumder, oder er hat es vielmehr nicht geglaubt, sondern als Feind erdichtete er es trotz aller Unwahrscheinlichkeit; denn er weiß ganz gut, daß er log. Ich wünschte aber nur, er möchte, wer er auch sein mag, anwesend sein, um ihn bei der Wahrheit selbst fragen zu können. Denn wenn wir Christen Etwas gleichsam in der Gegenwart Gottes aussprechen, so gilt das uns als beeidigte Aussage. Wer von uns Beiden hatte größere Freude am Leben des seligen Constans, und wer nahm daran größeren Antheil? Das zeigt die erste Verleumdung gegen mich,1 und es muß Jedermann klar sein. Wenn er aber selbst wohl weiß, daß Einer, der zu ihm in solchen [S. 184] Beziehungen stand und dem seligen Constans zugethan war nicht mit dem Freundschaft schloß, der gegen ihn sich erhob, so befürchte ich, wenn er in anderen Beziehungen zu ihm stand als wir, er möchte das, was er aus Haß gegen Jenen im Schilde geführt hat, uns fälschlich aufgebürdet haben.

1: Nämlich, daß Athanasius den Constantius bei Constans angeschwärzt habe.

 

 

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Einleitende Notizen zur Schutzschrift an Kaiser Constantius
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger