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Athanasius (295-373) - Des hl. Athanasius Schutzschrift an Kaiser Constantius (Apologia ad Constantium)

2.

[Forts. v. [S. 177] ] Was aber die Verleumdung betrifft, die bei Deiner Menschenfreundlichkeit wegen des gottesfürchtigen Kaisers, Deines Bruders Constans seligen und ewigen Andenkens, gegen mich gerichtet wurde, — denn das verbreiten die Feinde und haben es sogar zu schreiben gewagt, — genügt das Frühere zum Beweise, daß auch das nicht wahr sei. Denn wenn es andere Menschen wären, die das sagen, so könnte die Sache in Untersuchung gezogen werden, und es wäre ein umständlicher Beweis und eine augenscheinliche Überführung nöthig. Wenn aber die, welche das Erste erdichtet, auch Dieß zusammengesetzt haben, wie geht nicht aus Jenem hervor, daß auch Dieß erdichtet sei? Deßhalb sagen sie Dir Dieß wieder insgeheim, weil sie glauben, Deine Gottesfurcht hintergehen zu können. Aber sie täuschen sich. Denn nicht, wie sie wollen, hörst Du sie, sondern Du hast in Deiner Geduld auch uns die Vertheidigung gestattet. Denn daß Du nicht plötzlich in Flammen geriethest und Strafe verhängtest, ging auf nichts Anderes hinaus, als daß Du als gerechter Herrscher auch die Vertheidigung des Angeklagten abwarten wolltest. Wenn Du Dich herablässest, diese anzuhören, so hoffe ich zuversichtlich, daß Du auch hierin sie tadeln wirst als verwegene Menschen, die Gott nicht fürchten, welcher befiehlt, daß man den König nicht anlüge.

 

 

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Einleitende Notizen zur Schutzschrift an Kaiser Constantius
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger