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Athanasius (295-373) - Des hl. Athanasius Schutzschrift gegen die Arianer (Apologia contra Arianos [seu Apologia secunda])

88.

Da wir also aus diesem Grunde nach Gallien gesendet wurden, wer erkennt nicht wieder die Gesinnung des Kaisers und die Blutgier der Eusebianer, und daß der Kaiser Dieß gethan hat, damit sie nicht noch mehr Ränke schmiedeten? Er gab ihnen nämlich einfach nach. So also verfuhren die Eusebianer, solche Hebel setzten sie gegen uns in Bewegung. Wer möchte, wenn er Dieß wahrnimmt, nicht sagen, daß Nichts für uns aus Gunst geschehen sei, sondern daß mit Fug und Recht eine so große Menge von Bischöfen einzeln und in Gesammtheit Solches zu unserer Vertheidigung geschrieben und die Ränkesucht der Feinde verurtheilt hat? Wer sollte, wenn er Solches erwägt, nicht zugeben, daß Ursacius und Valens mit Recht sich das Urtheil sprachen und aus Reue Solches zu ihrer [S. 168] Verurtheilung schrieben, indem sie lieber auf kurze Zeit beschämt werden als ewig die Strafe der Verleumder leiden wollten?

 

 

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Einleitende Notizen: Schutzschrift gegen die Arianer
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger