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Joseph Funk, Einleitung zu den Dialogen. In: Des heiligen Papstes und Kirchenlehrers Gregor des Grossen vier Bücher Dialoge / aus dem Lateinischen übers. von Joseph Funk. (Des heiligen Papstes und Kirchenlehrers Gregor des Grossen ausgewählte Schriften Bd. 2; Bibliothek der Kirchenväter, 2. Reihe, Band 3) Kempten; München : J. Kösel : F. Pustet, 1933.
Einleitung zu den Dialogen

7. Die Verbreitung

Die Dialoge nennt P. Anselm Manser eine Fortsetzung der „Väterleben”; sie waren für die Folgezeit bahnbrechend und Vorbild der Erzählungskunst.1 Wie kaum ein anderes Werk geben sie Einblick in das häusliche, soziale und religiöse Leben der nachrömischen Zeit. Sie erfreuten sich durch das ganze Mittelalter größter Beliebtheit und fanden die weiteste Verbreitung. Sie wurden unzählige Male abgeschrieben und gehörten zum unerläßlichen Bestand der Bibliotheken. Die Abgegriffenheit der Exemplare, die auf uns gekommen sind, zeigt, wie sehr sie benützt wurden. Als einziges Beispiel sei nur angeführt, was vom hl. Ulrich, Bischof von Augsburg, gest. 973, sein Biograph Gerhard schreibt: „Et post expletionem cursus et totius psalterii, legente Gerhardo praeposito, sacrorum lectiones librorum audivit... Lectiones vero fuerunt Vitas Patrum sanetorum et über S. Gregorii, quem dialogorum vocant.”2 [S. 18]

1: St.-Benediktus-Stimmen, 1918, S. 236
2: Mon. Germ. h. Ed. Pertz, Script, tom. IV, pag. 411

 

 

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Einleitung zu:
Vier Bücher Dialoge (Dialogi de vita et miraculis patrum Italicorum) (Gregor der Grosse († 604))

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger