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Joseph Funk, Einleitung zu den Dialogen. In: Des heiligen Papstes und Kirchenlehrers Gregor des Grossen vier Bücher Dialoge / aus dem Lateinischen übers. von Joseph Funk. (Des heiligen Papstes und Kirchenlehrers Gregor des Grossen ausgewählte Schriften Bd. 2; Bibliothek der Kirchenväter, 2. Reihe, Band 3) Kempten; München : J. Kösel : F. Pustet, 1933.
Einleitung zu den Dialogen

4. Die Form

Gregor wählte für seine Darstellung die Form des Dialoges. Sie war den Alten geläufig von den Dialogen der griechischen Philosophen her und nicht nur bei den griechischen, sondern auch bei den lateinischen Kirchenvätern beliebt; es seien nur genannt Chrysostomus De sacerdotio, Hieronymus Adversus Luciferianos und In Pelagianos, Augustinus De beata vita und De ordine, Sulpicius Severus zwei Dialoge zur vita des hl. Martinus, Der Dialog bietet durch Einreden und Fragen zwanglos Gelegenheit, um einzelne Gegenstände ausführlicher behandeln zu können, Digressionen einzuleiten und abzubrechen und um die Aufmerksamkeit der Leser stets wach zu halten. Gregor wählt zum fingierten Gesprächsgenossen seinen Diakon Petrus, der meist nur einfache Fragen stellt und durch seine Zwischenbemerkungen oft nur Übergänge bildet. Vielleicht ist Petrus, wie Dudden als sicher annimmt,1 der Repräsentant des Durchschnitts des damaligen Klerus mit seinen Bedenken und Fragen.

1: Dudden, Gregory the Great, London 1905, I. 324

 

 

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Einleitung zu:
Vier Bücher Dialoge (Dialogi de vita et miraculis patrum Italicorum) (Gregor der Grosse († 604))

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger