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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
XIX. Rede

2.

Da ich durch meine Reden der Geschwätzigkeit der Masse nicht Einhalt gebieten, auch das alle packende leidenschaftliche Verlangen, ohne Geist die Lehren des Geistes zu lehren und vorzutragen, nicht aufhalten konnte, schlug ich einen neuen Weg, der meiner Ansicht nach besser und müheloser war, ein und suchte durch das Vorbild des Schweigens alle für Ruhe zu [S. 392] gewinnen. Wenn sie mich hochschätzten, mußten sie vor meiner seelischen Überlegenheit Respekt haben; wenn sie aber meine Würde nicht erkannten und mich gering achteten, mußten sie doch selbst mit dem, den sie sich gleichstellten, Schritt halten. Dies ist der Grund, warum ich Schweigen beobachtete; dies ist der Sinn unserer Zurückgezogenheit.

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger