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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
XVII. Rede

12.

[Forts. v. [S. 351] ] Was hast du zu bemerken? Fügst du dich meinen Worten, welche du nach deinem wiederholten Eingeständnis liebtest, du trefflichster und ― es sei noch beigefügt! ― du mildester unter den Statthaltern? Oder soll ich zur Versöhnung auch noch auf dieses graue Haar, die Zahl der Jahre und das lange, tadellose Priestertum1 hinweisen, vor dem wohl selbst die Engel, die reinen Diener des Reinsten, Ehrfurcht haben, weil es ihrem eigenen Dienste entspricht? Läßt du dich dadurch überreden? Oder muß ich noch kühner werden? Der Schmerz macht mich kühn. Ich erinnere dich an Christus, an Christi Selbstentäußerung um unsertwillen, an die Leiden des Leidenslosen, an sein Kreuz, seine Nägel, welche mich von der Sünde erlöst haben, an sein Blut, sein Grab, seine Auferstehung, seine Himmelfahrt, an diesen Tisch, zu welchem wir gemeinsam kommen, und an die Typen meines Heiles, welche ich mit dem gleichen Munde, mit dem ich diese Worte an dich richte, feiere, ich meine das heilige, uns zum Himmel führende Geheimnis.

1: Es ist auf Gregors Vater hingewiesen.

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger