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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
VI. Rede

16.

Wenn jedoch die Stoffe sich wider sich selbst erheben, außer Ordnung geraten und durch Auflehnung nach Auflösung streben oder wenn Gott, zum Schrecken und zur Strafe der Sünder, etwas von der Harmonie aufhebt, wenn das Meer austritt, die Erde erbebt, außerordentliche Regengüsse niederstürzen, die Sonne sich verfinstert, eine Jahreszeit ausartet oder Feuer ausbrechen, dann wird aus dem Kosmos Unordnung und alles von Schrecken erfüllt, dann lernt der Mensch das Gut des Friedens in dieser Revolution kennen. Übergehen will ich, daß Völker, Städte, Reiche, ferner Chöre, Heere, Familien, Schiffsgesellschaften, Ehen, Genossenschaften durch Frieden zusammengehalten, durch Auflehnung aufgelöst werden. Verweisen will ich aber noch auf Israel, seine Leiden, seine Zerstreuung und seine Irrfahrten, welche es jetzt zu machen hat und welche nach seinen Prophetenschriften noch lange dauern [S. 205] werden. Wenn ich euch genau unterrichtet habe, will ich euch nach der Ursache des Schicksals fragen, damit wir aus den Leiden Fremder für uns Einigkeit lernen.

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger