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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
IV. Rede

76.

[Forts. v. [S. 118] ] Besonders kindisch und leichtfertig und eines nur einigermaßen im Denken geschulten Mannes, geschweige denn eines Kaisers unwürdig war es, daß er in der Meinung, es würde sich, wenn er unseren Namen ändere, auch unsere Gesinnung ändern und er könne uns dadurch wie durch beschämendste Anschuldigungen beschimpfen, sofort an eine Änderung unseres Namens ging, indem er uns Galiläer statt Christen nannte und eine Verordnung erließ, welche diese Bezeichnung vorschrieb. Er gab damit deutlich zu erkennen, daß der Name Christus sehr ruhmreich und ehrenvoll ist; denn nur deshalb dachte er daran, uns desselben zu berauben. Oder aber er wählte, weil er gleich den Dämonen die Kraft des Namens fürchtete, eine ungewöhnlichere, wenig bekannte Bezeichnung.

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger