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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
IV. Rede

8.

[Forts. v. [S. 77] ] Zum Feste lade ich auch die anderen ein, nämlich alle, welche zwar Gott als Herrn des Alls bekennen und insofern gesunde Anschauung vertreten, aber in die Gesetze der Vorsehung, welche oftmals in ihrer Güte aus dem Widerwärtigen das Gute schafft und das Rechte wirkt, nicht eindringen, vielmehr infolge der Armut und Leichtfertigkeit ihrer Seele über den Hochmut der Sünder in Feuer und Flamme geraten1, den Frieden der Sünder, wie der Psalmist sagt2, nicht ertragen und das Urteil Gottes nicht erwarten3 können und in der Geduld nicht bis zum Ende ausharren, alle jene, welche sich stets vom Augenblick und dem sinnlich Geschauten abhängig machen und durch diese Schrecken gegen die Wahrheit einnehmen lassen.

1: Vgl. Ps. 9, 23 [hebr. Ps. 10, 2].
2: Ps. 72, 3 [hebr. Ps. 73, 3].
3: Ps. 105, 13 [hebr. Ps. 106, 13].

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger