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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
IV. Rede

63.

[Forts. v. [S. 107] ] Seine Absicht (Gewalt anzuwenden) ergibt sich daraus, daß er die Methode des Schmeichelns nur kurz anwandte, die der Gewalt aber um so rascher folgen ließ, damit wir wie gejagte Tiere entweder mit Schlingen oder auf der Verfolgung gefangen werden und auf jeden Fall vollständig in seine Gewalt kommen. Aus solchen Erwägungen und Überlegungen schlägt er den zweiten Weg (d. i. den Weg der Gewalt) ein und beginnt ganz vorsichtig, aber sehr gottlos seine Untat nach dem Brauch aller Verfolger bei seiner nächsten Umgebung und seinen Gardetruppen. Denn nicht hätte er es bei anderen Truppen versuchen können, ohne sich zuerst der eigenen versichert zu haben, wie man ja auch nicht mit einem Heere, das sich gegen den eigenen Führer auflehnt, gegen den Feind ausrücken kann.

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger