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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
IV. Rede

41.

[Forts. v. [S. 95] ] Konstantius konnte ― um einen noch triftigeren Grund anzuführen ― das Wagnis nicht so sehr riskieren, weil er dem Julian Vertrauen schenkte, als mit Rücksicht auf seine eigene Macht. Im Vertrauen auf seine eigene Macht hatte wohl auch Alexander der Große es riskiert, dem besiegten Porus nicht nur das Leben zu lassen, und zwar obwohl dieser so tatkräftig für sein Reich gekämpft hatte, sondern ihm auch das Reich der Inder zurückzugeben. Gerade auf solche Weise wollte er seine ritterliche Gesinnung bekunden; durch sie von einem anderen übertroffen zu werden, hätte ein Alexander für schlimmer gehalten als eine Niederlage im Felde. Er hatte es ja in seiner Gewalt, ihn im Falle einer Auflehnung sich zu unterwerfen. Im Vertrauen und Wagen zeigte sich seine Güte.

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger