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Gregor v. Nazianz († 390) - Reden
III. Rede

5.

[Forts. v. [S. 68] ] Ich wurde daher sehr erbittert und kam in große Verlegenheit. Ich verschweige nämlich nicht, was ich erfahren mußte. Wenig fehlte, und ich hätte meine Rede, meine schönste und wertvollste Gabe, mein Hochzeitsgeschenk, zurückbehalten; wenig fehlte, und ich hätte euch, nach denen ich mich gesehnt hatte, angegriffen, nachdem ich nun einmal vergewaltigt war. So Herrliches ließ sich sagen. Dazu hatte Begeisterung die Zunge belebt. Wird aber Begeisterung durch unerwartete Kränkung schmerzlich enttäuscht, dann wird sie zur Erbitterung, und nun ist es ihre Freude, heftig anzugreifen. Wenn einem von euch begeisterte Liebe einmal mit Verachtung beantwortet wurde, versteht er mein Leid und wird mir verzeihen, wenn ich in meinem Leid mich zu solchem Unmut versteige.

 

 

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Leben und Werk des hl Gregor von Nazianz
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger